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Ein wenig japanische Poesie…es passt zu diesem kalten Frühling. Hier habe ich für Euch schöne Haiku’s entdeckt. Haiku’s sind die kürzesten Gedichte der Welt. Diese Vierzeiler sind köstlich zu lesen und zerschmelzen im Geist wie die nassen Regentropfen am Fenster.

Der Frühling scheidet:
Die Vögel weinen –
selbst den Fischen
kommen die Tränen
(Matsuo Munefusa)

Es gibt nichts mehr,
keine Felder,
keine Berge,
nur noch Schnee.
(Joso Naito)

Die Frühlingsgöttin
lässt
bei Frühlingsanbruch
ihr Wasser ab.
(Issa Kobayashi)

Mit dem Duft
der Pflaumenblüte
geht plötzlich die Sonne auf
Über den Bergpfad.

(Matsuo Munefusa)

Herrlich kurz und viel sagend, nicht wahr?

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