Überall wird weihnachtlich dekoriert, Plätzchen gebacken,  Advent erwartet.

Aber was bedeutet das eigentlich, auf was wollen wir da genau warten?

Das Wort „Advent“ stammt vom lateinischen „adventus“ und heißt so viel wie
„Ankunft“. So wird das Zeitfenster bezeichnet, in dem die ganze christliche Welt sich auf das Weihnachtsfest vorbereitet.  Hierzu gehören viele fröhliche traditionelle Vorbereitungen und Bräuche rund ums Backen, Dekorieren und Basteln.

Der erste Advent findet immer am vierten Sonntag vor Weihnachten statt. Jeder Adventswoche und jedem Adventssonntag wird eine besondere christliche Bedeutung beigemessen.

Adventskranz
Jeden Sonntag wird eine neue Kerze am Kranz angezündet. Mit jedem Advent wird es heller und wärmer. Unser Adventskranz wird erst morgen auf den Tisch kommen.

Adventskalender
Die ersten Kalender gab es schon im 17ten Jahrhundert – hier wurden zunächst die Tage bis Weihnachten gezählt, manchmal einfach mit Kreide auf dem Haus gemalt, jeden Tag gab es dann ein Strich weniger.

Manche Familien entwickelten in der Adventszeit eine Tradition täglich eine kleine Kerze zu zünden oder es wurden einfach kleine Bildchen an die Wand gehängt.

Der erste Adventskalender für Kinder wurde erstmals von Gerhard Lang gedruckt. In seiner Kindheit durfte der kleine Gerhard täglich ein kleines Bild mit einem Bonbon eröffnen. Diese Idee gefiel ihm so gut, dass er selbst 1908 in München den ersten Kalender auf den Markt gebracht hat. Er hatte Erfolg. Jedoch musste seine Druckerei in den 30er Jahren schließen bis dahin schaffte er erfolgreich ca. 30 Design-Variationen für die Kinder zu drucken.

Tja, heute sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – insbesondere selbst gemachte Kalender in jeglichen Designs und Füllungen erfreuen uns in der Vorweihnachtszeit. Ob Papier, Textilien, Schokolade oder Bildchen, Sprüche, Aktivitäten mit den Kindern, Söckchen und Schatullen,  Körbchen und Säckchen, für Puristen oder Kreativen, von kitschig bis schwarz – weiß   –  es gibt alles, was das Herz begehrt.

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Unser Adventskalender in diesem Jahr hält viele kleine und nicht nur süsse Überraschungen bereit: kleine Geschichten, Nüsse, Spiele, Zeichnungen, ein Besuch im Puppentheater, kleine Aufgaben wie Schneeflocken ausschneiden, Mädchenkram wir Ringe, Haargummies und natürlich auch Schokolade. Aufgehängt an einem „Zauberast“ aus dem Zauberwald versteht sich, sieht das ganze dann so aus:

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Es wird auch nicht gewichtelt, die kleine Schwester bekommt erst im nächsten Jahr Ihren eigenen Mini-Kalender.

Nach der kleinen Runde auf dem Weihnachtsmarkt trinken wir noch einen leckeren Engelspunsch:

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Für vier kleine Becher einfach 2x Teebeutel Fruchttee mit Zimt, Kardamom, nach Geschmack Nelke (bei uns ohne), ein Päckchen Vanillezucker aufkochen, dazu 150 ml Apfelsaft und den Saft einer halben Orange hinzugeben, ja, die Adventszeit kann jetzt kommen.

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