Das Baby-Mädchen hat gestern im morgendlichen Küchentrubel, so zu sagen zwischen Tür und Angel, ein Stück Brezel ergattert. Irgendwo in meinem Kopf blinkte es kurz „Aufpassen, dass sie sich nicht verschluckt“ und „Nachschauen, wo das Stück dann bleibt, damit es nicht Wochen später eingetrocknet und verstaubt in der Ecke, hinter der Couch genüsslich vom Babymädchen verspeist wird„.

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Aber diese Gedanken sind wie Rausch, kaum waren sie da, waren sie auch schon weg.

Herrlich ist es abends, als die Kinder schon schlafen und die beschäftigte Mutter, die sich kaum eine Minute Ruhe gönnt und den Wäscheschrank mit sauberer Wäsche füllt. Ja es ist einfach herrlich im Stapel gebügelter Wäsche in den Tiefen des Wäschekorbs das Brezelstück wieder vorzufinden, es anzufassen und sich Gedanken zu machen, dass ich mir einfach mal weniger Gedanken machen soll.

Es findet sich schon alles, es fügt sich schon alles in unserem manchmal turbulenten Alltag.

Und dann sich einfach mal hinzusetzen, müde das Stück Brezel anzuschauen, klar – es aufzufuttern und zu denken, wie ich meine zwei Goldschätze liebe. Dann alles liegen lassen und sich auch mal was Gutes tun – darüber aber ein anderes Mal…

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