Die Quelle des Glücks

Manchmal wache ich morgens auf und denke, dass ich noch nicht bereit bin, diesem Tag zu begegnen. Das ist ok und völlig normal. An einem anderen Tag kann ich Bäume rausreissen, sprühe vor Ideen und Lebensenergie, weil ich gut und ungestört die Nacht durchschlafen konnte – und das ist auch ok und völlig in Ordnung.

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Manchmal am Ende des Tages explodiert mein Kopf von dem tausendesten „Mama“ und das ist normal. Und am nächsten Tag bin ich Budda selbst. Und das ist ganz ok. Manchmal ziehen mich Gespräche mit den Kindern, Beschäftigungen, hundert Mal gelesene Bücher, aufgeschlagene Knie, Telefonate, Termine, Arbeit, ungeputzte Zähne, Imbisse, herum liegendes Spielzeug in einen unendlichen Alltagskreislauf ein. Und am Ende des Tages kommt es mir vor, dass ich kein einziges Stückchen von mir noch an jemand weiter geben kann. Das ist normal.

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Und widerum am nächsten Tag jongliere ich seelenruhug zwischen Arbeit, Haushalt und Kinder – Mittagessen auf dem Tisch, überlegt beantwortete Fragen, gelesene Bücher, sauberer Boden – und ich wie ein Schmetterling in dieser Idylie, leicht und unbeschwert. Und das ist auch völlig normal.

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Meine Tage und Hände sind voll – ein Tag ergibt den anderen – wie de Perlen reihen sich gute und weniger gute Tage, Ereignisse und glückliche und weniger glückliche Momente aneinander. Deswegen ist hier nicht immer schön und harmonisch. Aber das ist auch normal. Und gehört zum Glück, zu meinem Glück dazu.

Und inmitten von all diesen Dingen gibt es immer diese Momente und Augenblicke, wo ich genau weiß, dass alles gut ist. Sogar alles sehr gut ist. So wie es sein sollte. Und dann überströmt mich ein Glücksgefühl von unglaublicher Intensität, wenn ich in die leuchtende Augen meiner Kinder sehe, wie eine warme Umarmung – wohltuend und heilend. Das ist eine wahre Energiequelle, sogar noch für den nächsten Tag.

Das wichtigste ist, diese Momente nicht entwischen zu lassen, wahrzunehen und für sich zu behalten.

Und dann ist alles viel besser als nur normal.

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Mehr Glücksmomente findest Du bei Denice und Pia.

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Begegnung mit der Zeit

Die Zeit ist stehen geblieben als ich sie sah. Mit dem Fahrrad, schön geschminkt, wollte sie die Straße vor mir überqueren. Eine flüchtige Begegnung, mit einem feinen Fältchennetz durchzogene Gesicht, schönes Gesicht.

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So oft habe ich Sie mit einem Kinderwagen und Ihren drei Kindern im Anhang beim Busfahren beobachtet. Hier die Nase gewischt, da was dem kleinen Mädchen was aufs Ohr gesagt, stand sie immer im Bus. Eine schöne, groß gewachsene Frau, mit rot geschminkten Lippen und mit schwarzem Kajal umrandeten Augen, beeindruckte sie mich zutiefst. Ihre schwarzen langen Haare, immer ein Lächeln im Gesicht.

„Ich möchte auch, wenn ich mal Mutter bin, so lebenslustig und fröhlich sein“ – dachte ich im Bus. Vor mehr als 20 Jahren. As ich zur Schule fuhr. Weiter nichts.

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Die Begegnung mit Ihr löste ein ganzes Schwall an diesen kleinen, scheinbar unwichtigen Erinnerungen in mir. Es war wie eine direkte Begegnung mit der Zeit meines Lebens.

Jetzt Jahre später bin ich selbst Mutter. Was macht wohl das kleine Mädchen von damals jetzt?Und das Baby im Kinderwagen, was studiert es jetzt?

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Unaufhaltsam ist der Fluss der Zeit an mir vorbei gerauscht und hat mich in eine andere Zeit gebracht. In eine schöne Zeit.

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Diese Begegnung war so intensiv schön und von Glücksgefühl durchzogen, dass ich immer noch sehr viel Energie und Kraft daraus schöpfe. Es war, als ob ich die Zeit persönlich getroffen habe und sie mir sagte „Genieße jeden Augenblick deines Lebens und empfinde nichts anderes als Glück, dafür bist da“.

Mehr Glück findest du bei Pia und WildeWölfin.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne glückliche intensive Zeit mit Eurem Leben!

Julia

 

 

 

 

 

 

 

Die Suche nach dem Glück

Meine Glücks und ♥ – Momente der Woche 

Hier halte ich meine Glücks- und Herzmomente der Woche fest. Manchmal gehen sie im Alltag zu schnell unter. Zu schade. Wie kleine Lichtblicke überströmen sie einen beim Nachlesen, Erinnern, Reflektieren.

Und es ist schön diese kleine Glücksmomente zu speichern, um davon länger zu zerren. Beim Reflektieren und Erinnern lernen wir Glück kennen. „Ach, war das schön!“ Und denken dabei in Vergangenheit, nicht in Gegenwart. Die Herzmomente möchte ich so bewusster in der Gegenwart erleben und geniessen.

Damit bin ich nicht allein. Überall lese ich von vielen kleinen schönen Erlebnissen, die bewusst festgehalten und geteilt werden. So werden mir drei Sachen sehr bewusst:

Lebe jetzt in deiner Gegenwart!

Konzentriere Dich auf das Glück erleben und Glücksmomente einfangen!

Das wahre Glück ist nur die Summe aller kleiner Kleinigkeiten!

Die Kleinigkeiten spielen nicht die entscheidende Rolle im Leben, sie sind entscheidend für alles (Harvay Mackey) 

Anfang der Woche gab es einen wunderbaren sonnigen Tag. Eine Rarität in diesem Winter und Glück pur für mich.

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Einen leckeren Nizzasalat vom Mann zubereitet bekommen – welch ein Glück 🙂

 

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Eine Kanne Tee aufsetzen und Stück Kuchen essen.

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Meine Hyazinthen blühen herrlich – ein Glück für die Augen.

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Eine Runde Dame oder Dominospiel zusammen mit der großen (5) Tochter spielen.

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Einen Sternenschweif – Windspiel mit der Tochter basteln

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Mehr Glücksmomente kannst Du bei Denise und Pia genießen.

Eine schöne Woche wünscht Euch

Julia

 

 

 

Kleine Meditation – große Wirkung

„Ja, es gibt gute und schlechte Zeiten“, höre ich oft und beschließe, es gibt ab sofort NUR gute Zeiten!

Denn „schlechte Zeiten“ ist ein sehr subjektiver Begriff. Was für einen gut ist, kann für den Anderen schlecht sein usw. Also weg mit den schlechten Zeiten, negativen Gedanken und den Grübeleiein vor dem Einschlafen. Und falls Du mal doch vor laufen Gedanken-Wirrwar nicht zu Ruhe kommst, hier meine persönliche kleine Meditationreihe für Dich.

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Stelle Dir vor, Du bist ein kleiner winziger Sandkorn an der atlantischen Küste der Insel Jersey (da wollte ich schon immer hin 🙂

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Du liegst da und spürst von allen Seiten den Wind, Berührungen anderer kleinen Sandkörner, ab und an kommt eine Wasserwelle und umarmt Dich von allen Seiten.

Und jetzt betrachte diesen kleinen Sandkorn von oben, erstmal mit einem Abstand von einem Meter.

Jetzt gehe höher in die Luft und schaue auf Deinen Sandkorn – so groß ist der Strand und so klein dein Sandkorn und deine kleine alltägliche Rangeleien.

Fliege höher, setze Dich gemütlich auf eine Wolke und schaue auf den kleinen Sandkorn herunter – wie großartig und herrlich ist diese Welt und wie klein und unbedeutend deine eigene Gedanken und Probleme.

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Wollt ihr noch höher fliegen? Klar, hoch in den All!

Schaue auf diesen kleinen blauen Ball mit vielen bunten leuchtenden Flecken. Wie klein ist die Erde und wie riesig das Universum mit Millionen von Galaxien, Sonnen, Sternen und Milchstraßen….

…hmm, wo war noch mal der Sandkorn?

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Also nicht vergessen, es gibt ab sofort nur gute Zeiten!

Die Kraft der Gedanken

Es gibt diese Tage, wenn alles aus den Händen fällt oder Kinder krank sind, oder bestimmte unangenehme Verpflichtungen anstehen, oder Nachbarn, oder Kollegen und und und…

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Na und?!
Höre einfach auf zu grübeln, verjage alle miese Flausen aus dem Kopf und fange an.

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Anfang – ein sehr schönes Word. Es klingt positiv, treibt an und ist einfach frisch.

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Wenn Dir etwas unangenehm ist, sage es! Wenn Du lange etwas vor sich her schiebst, dann erledige es sofort – kurz und schmerzlos.
Wenn Dir alles aus den Händen fällt, dann hast Du wahrscheinlich keine Lust auf diese Dinge. Ab auf die Couch, ein Schokoladendrink oder ein Eis und ein Buch – gönne Dir was Schönes.

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Für alle Mütter – raus an die frische Luft! Wetter – ist kein Argument.

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Die Natur hat kein schlechtes Wetter, die Natur bietet Dir die größtmögliche Abwechslung an Wärme, Kälte, Regen, Sonne und Wind.

Nichts wie raus!

Das wird Dir gut tun.

Und plötzlich nehmen Deine Gedanken eine andere Richtung an. Der Blickwinkel ändert sich und Du siehst die Sachen aus einem anderen Blickwinkel an.

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Anderer Blickwinkel – andere Hotizonte – andere Türen öffnen sich.

Und plötzlich denkst anderes über die Dinge, die vorher irgendwie unlösbar waren, Du siehst andere Wege, die Du gehen kannst!

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Nachbarn und Kollegen werden angelächelt. Es hat nichts mit falsch sein oder Missgunst zu tun. Auf ein Lächeln wird meistens mit einem Lächeln geantwortet, versuche es, es lohnt sich wirklich.

Und nebenbei auch noch ein positives Effekt – deine Grübelgedanken sind wie weg geblasen.

Du partizipierst an der Energie und Kraft anderer Menschen, neue Synergien entstehen, Du bist voller Kraft und steckst Andere damit an!

Nutze die Kraft deiner Gedanken und gebe ihnen SELBST die Richtung vor!

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PS: und diese Farben jetzt, ich kann nicht genug davon schwärmen.

 

Zwischen Sommer und Herbst

Still und bestimmend sind die Signale. Die frühe sämige Dunkelheit der Abende. Die kühle Luft des Morgens. Manchmal ist er da und manchmal führt er mich hinter’s Licht.

Der Herbst.

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Glänzend spätsommerlich.

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Die Täuschung des Sommers.

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Die Farben am intensivsten.

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Abschied oder Neubeginn.

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Die Vorahnung der Nacktheit und Farblosigkeit. Die Freude an Schlichtheit und Einfachheit.

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Die Abfolge der Jahreszeiten wirken spannend und entspannend.

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Zwischen Sommer und Herbst. Zwischen Gestern und Morgen. Heute.

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Nicht Gestern. Nicht Morgen. Heute!

Positiv denken klingt ziemlich abgedroschen und erzeugt bei mir persönlich meistens keine Emotion.
Es ist eher eine Floskel, Spruch oder Headline in einer Zeitschrift mit Null-Assoziationen für mich.

Ich lese drüber, wenn ich „positiv denken“ lese.

Ich überhöre es, wenn es jemand zu mir sagt.

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Dabei steckt in diesen zwei Wörtern unglaublich viel Potential drin.

Viel Mut und Zuspruch, viel Energie und Hoffnung, ein Verbot für all die schlechten, nichts bringenden Gedanken.

„Weg damit!“ – das funktioniert bei mir viel besser.
„In den Papierkorb!“ – noch besser!

Und gar nicht erst zulassen! Ja, ich weiß, manchmal ist es gar nicht so leicht. Aber es lohnt sich.

Denn es bringt Dir genau Null Energie und Kraft, wenn Du ständig über Schlechtes, Unerreichtes oder Verpasstes denkst. Wozu?!

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Aber Du glaubst es nicht, wie gut es tut…

nicht zu grübeln

im Jetzt und Heute zu leben und…

Deine Energie und Kraft lieber in deine Lebensprojekte, Familie und Herzenswünsche zu investieren.

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Mmm, diese Aprikosen riechen so köstlich. Wie wär’s mit einer Aprikosentarte?

Oder kleiner Strauß sommerlicher Feldblumen auf dem Tisch?

Nur der Augenblick zählt!

Nicht Gestern. Nicht Morgen. Heute!