Frühlingsfrisch :: Fenchelsalat mit Orangen und Wallnüssen

Fenchel ist immer eine kontroverse Angelegenheit. Außer mir, von keinem gegessen, erfreut er mich jedes Mal aufs Neue mit seiner Frische, knackigem Biss und unvergleichlichen Würzigkeit.

Neulich habe ich diese ,diametral wunderbar auf einander abgestimmte Zutatenkombination probiert.

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  • Wallnüsse in der Pfanne rösten und rausnehmen
  • Eine große Fenchelknolle fein raspeln und mit etwas Olivenöl, Salz, Oregano und Thymjan in der Pfanne kurz dünsten
  • Zwei Orangen filetieren

Alle Zutaten zusammen in einer großen Schale vorsichtig miteinander durchmengen, nachwürzen. Mit ein wenig Fenchelgrün oder Petersilie garnieren . Fertig ist mein frühlingsfrischer Genuss!

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PS: ich könnte mir auch ein paar Rosinen gut in dieser Mischung vorstellen. Nächstes Mal!

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Wärmend :: Cremige Suppe aus gebackenen Paprikaschoten und roten Linsen

Wärmend und leuchtend – die Farbe von der roten und gelben Paprika vereint, erinnert mich diese Suppe in Konsistenz an Gazpacho, jedoch in ihrer winterlichen heißen Variante.

Die Süsse der Paprika und leicht geröstete Geschmacksnote von roten Zwiebeln, Knoblauch und Möhren geben einen unvergleichlich mediterranen Touch. Die Linsen passen einfach farblich zur Suppe und machen diese schön sättigend und sämig. Genau die richtige Suppe als Abendessen im Winter.

Nichtsdestotrotz passt die Suppe auch wunderbar in einen Detox-Wochenplan.

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  • 3 große Paprika, 2 Karotten, 1 rote Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch mit Olivenöl bepinseln und im Backofen ca. 20 Min. anrösten.

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  • In der Zwischenzeit Gemüsebrühe mit 2 Handvoll roten Linsen und einer Prise Thymian ansetzten. Wenn die Suppe noch sämiger werden sollte, gerne noch eine Kartoffel zu der Brühe geben und alles ca. 15 Min. köcheln.

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  • Das gebackene Gemüse aus dem Ofen nehmen und mit dem Stabmixer, am besten in einem hohen Gefäß pürieren. Danach diese lecker duftende Creme mit der Linsenbrühe vermischen.
  • Salz und Pfeffer hinzufügen – fertig! Falls Ihr die Kartoffel hinzugefügt habt, löffelt diese bitte aus der Suppe heraus und püriert sie zusammen mit dem Ofengemüse.
  • Curry, Chili, Paprikapulver – abwürzen, wie jeder es mag.

Für die Kinder mache ich zu jeder Cremesuppe immer Croutons dazu – irgendwie kommt die Suppe dann immer besser an.

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Ich mag es am besten mit einem Löffel Yoghurt und Paprikaflocken.

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Liebe Grüße

Julia

Geröstete Mandeln oder Blaubeeren :: Bisquitrolle

Ob ein Nachmittagskaffe mit einer Freundin oder einfach mal ein schönes Dessert im Rahmen eines Menüs – diese Bisquitrolle geht immer schnell und gelingt leicht. Ob mit Früchten, Nüssen oder Beeren, mit Sahne oder Kokossahne (vegane Variante), mit Erdbeermarmelade oder Schokostreuseln – die Variationsmöglichkeiten sind unerschöpflich.

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  • 5 Bio-Eier trennen
  • Eigelbe mit 80 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker schäumig, auf höhster Stufe
    ca.  5 Minuten schlagen
  • Eiweiß mit 1 Prize Salz zu Eischnee verarbeiten
  • 100 g Mehl und 1 Msp. Backpulver zusammen durchsieben
  • Jetzt nacheinander, mit viel Feingefühl alles zusammen fügen: in die Eigelbmasse kommt ein wenig gesiebtes Mehl und dann wieder Eischnee. Die Masse vorsichtig umrühren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.
  • Im Backofen bei 180°C 10-12 Minuten goldgelb backen.
  • Rausnehmen, auf ein Handtuch stürzen und noch heiß, mit Hilfe eines Küchentuches einrollen.

Hört sich kompliziert an? Nein. Es ist nur wichtig all diese Schritte zu beachten, damit die Rolle schön locker und luftig wird.

Diese Variante habe ich mit frischer geschlagener Vanillesahne, Blaubeeren und Kakao befühlt.

IMG_5107Aber auch knusprig geröstete Mandelplättchen machen sich hier in Kombination mit Vanillesahne und etwas Kakao unheimlich gut.

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Eine Tasse Tee? Oder lieber Kaffee 🙂 ?

Liebe Grüße

Julia

 

 

Start, Beginn, Neuanfang, Neujahr…

Es war ein sehr schöner geschäftiger Dezember, mit vielen Terminen, Vorbereitungen, Besorgungen, Erledigungen. Bewusst habe ich mich dieses Jahr aus der Blog-Weihnachtsphase ausgeklinkt. Mein Feed-Reeder lieferte mir täglich frische neue Ideen rund um das Weihnachten und Silvester. Dem war wirklich nichts aber gar nichts mehr hinzuzufügen. Ich bewunderte diese unerschöpfliche Kreativitätskraft der Bloggerwelt, habe mich inspirieren lassen und viele Ideen mit meinen Mädchen umgesetzt.

Kein Rückblick. Keine neue Vorsätze. Nur Dankbarkeit, dass alles gut ist.

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Ich habe immer das Gefühl, dass die letzten Tage des Jahres sehr zeh und langsam vergehen. Und nun spazieren wir frisch und munter in das neue Jahr und die Uhr tickt schneller, die Tage sind neu und von kurzer Dauer. Ob ich nur allein dieses Gefühl habe, hmm?

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Alles erscheint im neuen Licht. Vielleicht liegt es auch an dem Schnee. Wir hatten reichlich davon die letzten Tage.

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Lust auf ein Seelenwärmer nach einem langen Spaziergang im neuen Jahr?

Geht ganz schnell und wird mit wenig Zutaten zubereitet:

  • je 1 Zwiebel, Karotte und Kartoffel klein schneiden und in Butter in einem Topf anschwitzen
  • mit 1 l Gemüsebrühe ablöschen und 2 Handvoll rote Linsen hinzufügen und ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer, ein wenig Curry und Muskat sowie Zitronensaft abschmecken.
  • Mit einem Löffel Joghurt und Petersilie verfeinern und…

spüren, wie die Suppe sich im Bauch anfühlt 🙂

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Ich wünsche allen meinen Lesern einen glücklichen und gesunden Jahresbeginn!

Liebste Grüße

Julia

 

 

 

Quinoa mit Tomaten und Rucola

Wenn es draussen so kalt, windig und neblig ist, dann esse ich am liebsten eine warme Suppe oder einen Gemüse-Eintopf.

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Aber vielleicht  gerade jetzt braucht unser Körper was frisches und vitales. Daher heute ganz antizyklisch ein Vitaminsalat für Euch. Es geht schnell und einfach:

100 g gekochte Quinoa
1 Bund Rucola
Tomaten
1 gepresste Knoblauchzehe
Olivenöl, Salz und Saft einer halben Zitrone

Ordentlich durchmischen und mit Avocadobrot geniessen.

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Alternativ kannst Du Quinoa als Salat mit Mango und Pinienkernen zubereiten  – schmeckt fantastisch gut.

Noch mehr Salate für noch mehr Energie und Novemberfreude gibt es hier und hier und hier.

 

 

Erste Plätzchen

Jetzt verstehe ich die Sache mit der Adventsbäckerei… Was sollte man auch machen bei diesem miesen Wetter.

Klar Stiefel und Jacke an und raus, aber die Aussicht auf einen Tee mit frisch gebackenen Keksen nachmittags ist doch gar nicht so verkehrt oder?

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Heute habe ich das ultimative Teig – Grundrezept für Plätzchen aller Art – schnell und einfach.

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL  gestrichen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten gut miteinander vermengen und den Teig ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.

Übrigens, ich nehme bewusst immer weniger Zucker, weil die Plätzchen meistens noch ein süsses Topping aus Zuckerguss, Schokolade oder Ähnlichem bekommen. Und so richtig süss ist es eher nicht so mein Ding.

Danach sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Und falls ihr fleissige Helfer zur Hand habet, können Sie auch gern anpacken.

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Formen stechen, backen und mit Zuckerguss und Zuckerperlen verzieren.

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Kleine Kugeln formen und eine blanchierte Mandel in die Mitte reindrücken.

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Hildabrötchen – hier zwei gleiche Formen stechen, eine davon mit einer Öffnung versehen. Nach dem Backen mit Marmelade bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.

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Zimtplätzchen – ein Gedicht.

Kugeln aus Teig formen, eine Haselnuss in die Mitte platzieren und reindrücken und mit Zimtzucker bestreuen – danach backen und mit Schokolade verzieren

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Schokoschnitten? Suuuupereinfach! Teig mit einem Löffel Kakao nochmals auskneten, dann ausrollen, in Rechtecke schneiden, backen und zum Schluss mutig mit Schokoladenglasur verzieren.

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Und jetzt kann es von mir aus regnen – ich freue mich auf den Nachmittag 🙂

Viel Spaß beim Backen!

Eure Julia

 

Lemon Smoothie mit ganz viel Vitamin C

Draussen regnet es. Der erste herbstliche nasskalte Nebelhauch umhüllt alles um uns herum. Aber genau diese Abwechslung mag ich so, um dann richtig schöne sonnige Tage noch mehr zu geniessen. Jetzt geniesse ich den Regen und die Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Nicht immer rausgehen zu müssen, weil das Wetter ja so schön ist. Ein paar warme Decken und Kissen auf der Couch, kuschelige Wollsocken und dieses zitronige Smoothie zaubern Sonne in deinem Herzen.

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Und mal ehrlich, in dieser „Kalte-Füße-Phase“ können wir alle ein wenig Vitamin C vertragen. Ich denke da jetzt ganz besonders an meine Cousine, sie weiß es schon warum 🙂

Zitronen reinigen unseren Körper von Ihnen, verbessern unsere Säuren-Basen-Balance und Verdauung und helfen zu dem durch den hohen Gehalt an Vitamin C gesund durch die nasskalte Jahreszeit zu kommen. Zitronenduft erfüllt die Räume mit Behaglichkeit, Frische und Wärme. Schwarztee oder Kräutertee mit Zitrone, Salatdressing oder Gemüseratatouille – überall kommt bei mir Zitronensaft dazu. Trotz des sehr markanten Duftes finden Zitronen immer einen Anschluss an andere Zutaten. Bewundernswert.  Auch so in diesem Smoothie.

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  • Eine Handvoll Nüsse mit einem Glas Wasser und einer Banane pürieren
  • Saft einer 1/2 Zitrone, 1 TL Honig und den Mark einer 1/2 Vanilleschotte hinzugeben
  • Noch ein Mal alles ordentlich durchpürieren, bis eine schaumige homogene nussig-zitronige Wolke entsteht.

Statt Nussmuschung kann man auch eine ganz normale Mandelmilch nehmen, das Cocktail wird dadurch etwas flüssiger und nicht so sämig. Ich mag aber die vollen Nüsse und die Sämigkeit sehr.

Die Vanillenote harmoniert prima zu der herben Zitrone und Nuss.

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In 5 Minuten hast Du ein frisches leckeres Frühstück oder Nachmittagssnack.

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Ich denke, Du wirst es auch lieben. Auf den Herbst, Vitamin C und Zitronen!

 

 

Danke Oktober und eine leckere Gemüsesuppe

Einer meiner Lieblingsmonate geht. Und ich möchte wie immer nur Danke sagen:

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:: für ganz viel Sonnenschein und Wärme

:: für lauwarme Abende mit Kerze und Tee draussen

:: für die frische Oktoberluft am Morgen und die Freude an den bevorstehenden Tag

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:: für Apfelkuchen und (endlich wieder) Rosenkohl

:: für das Rascheln vom Laub unter meinen Füssen

:: für viele bunte kreative Stunden mit den Kindern

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:: für das Pflücken der letzten Oktober-Himmbeeren

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:: für die Fülle der schönen Momente, Farben, Geschmäcke und Eindrücke

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:: für viel Bewegung, Neubeginn und einen vollen Terminkalender 🙂

Und für diese unglaublich herbstliche (ich bin ich Herbstfanatiker 🙂 leckere Gemüsesuppe.

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Einfach und gut zugleich. Hier das Rezept für 4 Personen:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln, 1 Zwiebel, 2 Karotten, 1 Knoblauchzehe in grobe Stücke schneiden
  • das Gemüse im Topf  in ca. 2 EL Öl kurz anschwitzen
  • 1 L Gemüsebrühe hinzufügen und ca. 10 Minuten köcheln lassen
  • Kurz pürieren und mit Petersilie oder anderen Gartenkräutern verfeinern.

Dazu passt Kartoffelbrot sehr gut.

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Ich freue mich auf November.

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchweizen mit Gemüse

Obwohl Buch“weizen“ hat Buchweizen nichts mit Weizen zu tun. Wie Quinoa gehört auch Buchweizen zu der Gattung der Knöterichgewächse und mit einem satten Anteil an Eiweiß und Mineralien ist Buchweizen auch noch glutenfrei.

Es gibt viele Rezepte rund um dieses Pseudogetreide, ich esse es allerdings am liebsten pur.

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Schon beim Kochen entfaltet Buchweizen seinen unvergleichlichen Duft. Erdig und irgendwie staubig. Ganz wichtig für mich ist hier nicht überkochen, sonst hat es eine zu schwammige Konsistenz. Mit Biss, duftend, gern mit ein wenig Butter – so ist es perfekt für mich.

Neulich probierte ich eine leckere Gemüse-Tomaten-Sauce dazu. Was soll ich sagen, es war richtig gut.

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Eine einfache Tomatensauce mit Brokkoli ist schnell gemacht:

  • Eine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe in Olivenöl anschwitzen
  • Tomatenmark, passierte Tomaten (oder gerne frische Tomaten), Salz, italienische Kräuter und Pfeffer dazu geben
  • Brokkoli in Röschen teilen und hinzugeben, kurz mitdünsten, fertig.

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Probiere es aus, unbedingt!

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Hirse, Kokos und Mango – ein fröhliches Beisammensein

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Ob Hirse langweilig ist? Bei uns ist es oft auf dem Tisch. Als Suppenbeilage oder Süssspeise, ich finde Hirse sehr vielseitig.

Diese Rezept zeigt eine andere exotische Seite dieser Getreidengrütze. Es harmoniert prima mit Kokosmilch, schmeckt etwas süsslich aber sehr aromatisch.

Vor dem Kochen empfielt es sich die Hirse etwas anzurösten, so wird die bittere Note der Hirse gemildert.

Rezept:

  • Ein Glas Hirse und eine EL Ghee in der Pfanne kurz anrösten
  • Hirse mit 2 Gläsern Wasser in ein Topf geben und köcheln, bis kein Wasser mehr da ist, dann eine Dose Kokosmilch hinzuhgeben und weiter köcheln lassen
  • 1 Zwiebel und 2-3 Zehen Knoblauch in Ghee oder Kokosöl anbraten und zu der Hirse geben
  • Würzen nach Geschmack mit Salz und Pfeffer
  • Hirse auf dem Teller anrichten – Avokado, gkleingeschnittene Tomaten und Gurken, Kräuter und Sprossen ergänzen dieses Gericht wunderbar. An Kräutern nehme ich immer alles was da ist: Basilikum, etwas Minze, Petersilie oder Koriander. Auch Rauke und Spinat passen hinein.

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Und für einen lecker leuchtenden Nachtisch ist ja auch noch Platz:

  • gefrorene Bananen (ich friere Bananen immer stückchenweise ein, wenn Sie keiner mehr essen will)
  • eine Mango
  • und Apfel im Mixer fein pürieren

Fertig ist ein herrlicher Drink mit ganz viel Energie und Sonnenkraft.

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Passt vielleicht nicht ganz zum September, aber manchmal muss man ja auch aus der Reihe tanzen 🙂

In der Abwechslung liegt der Zauber des Lebens.

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Hier noch mehr Farbe.

Ein ganz farbenfroher Post ist es jetzt geworden. So viel Farbe möchte ich jeden Tag in meinem Leben haben.

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In diesem Sinne wünsche ich einen guten Appetit und eine wunderschöne abwechslungsreiche und farbenfrohe Woche 🙂